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Presseerklärung zu „Seveso-Richtlinien und die NOU“

Ruhig Blut bewahren
Ist nicht immer ganz einfach.

Die Uwiga hat schon lange auf ihrer Homepage die Problematik der Sevesorichtlinien bezüglich des Tunnelmundes und der Belüftung durch diesen angesprochen.
Zuletzt ganz öffentlich in der Centralstation auf dem Podium durch Herrn Klett.
Neben anderen Problempunkten ist dies einer von anderen um deren rechtzeitige Berücksichtigung und entsprechende Lösung die Uwiga unaufgeregt bittet.
Wir wollen damit nicht die NOU verhindern, sondern vermeiden, dass sich ähnliches wie beim Knellgelände wiederholt.
Uns liegen die rechthaberischen und schlagzeilenträchtigen Aufgeregtheiten nicht, die NOU wird eher cool ingenieurmäßig von uns betrachtet. Deshalb schickten wir auch ein entspr. Schreiben mit der Bitte um Stellungnahme und Bewertung an die Fa. Merck,
Auch das Tunnelbauwerk an sich wurde von uns auf alternative Konstruktionen untersucht, die eventuell preiswerter und sicherheitstechnisch einfacher zu behandeln wären.
Das wurde von uns bereits in Fachkreisen sachlich durchgesprochen.
Nichtöffentlich deshalb, weil darüber eine unpolemische distanzierte Diskussion so kurz vor dem Wahltermin nicht zu erwarten ist.
Wir sind bemüht diese Dinge im Sinne des Allgemeinwohls abzuklären und erst mit ernsthaft einigermaßen ausgereiften Vorstellungen die Presse und die Öffentlichkeit zu informieren.
Dies braucht einfach seine Zeit und wir bitten darum um Verständnis.

Nicht verschweigen wollen wir in diesem Zusammenhang, dass wir über eine möglicherweise bessere Alternativstrecke auch mit Fachingenieuren nachdenken. Aber auch da gilt das Vorangesagte.

Diese Liste könnte noch um unsere Alternativplanung zur GSI ergänzt werden, bei der nicht ca. 150.000 Bäume im Naherholungsgebiet von Arheilgen / Wixhausen fallen müssten. Mit diesem Gegenvorschlag war weder die Ausführung noch ein einziger Arbeitsplatz gefährdet.
Die Gestaltung der Straßenbahnschleife und die Beibehaltung der einspurigen Ausführung in Arheilgen unter Berücksichtigung echter Grundlagendaten und ungeschönter Kalkulation wäre ein weiteres Beispiel für unsere konstruktive Mitarbeit.

PS : Zur Presserklärung der SPD : SPD bedauert Absage an „Runden Tisch“
Absagen konnte die UWIGA eigentlich nicht, da sie von der SPD erst gar nicht eingeladen wurde.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Klett
Dipl.-Ing.
1.Vors. der UWIGA
Messeler Straße 9
64291 Darmstadt
Tel. 06151 373950

Verteiler: Frankfurter Rundschau – Darmstädter Echo – Arheilger Post

11.03.2006