Unabhängige Wählervereinigung

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Nutzung von Hallendächern

2. April 2022

Darmstädter Industrieunternehmen haben bis in jüngere Zeit – offensichtlich aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen – die Dächer ihrer großflächigen Produktions- und Lagerhallen in konventioneller Weise ohne Photovoltaikanlagen und/oder Begrünung erstellt. Das hier brachliegende Potential bezüglich Kleinklima/Wasserbewirtschaftung bzw. Energiegewinnung könnte besser genutzt werden. Nachdem für Private bereits Programme aufgelegt wurden und Liegenschaften der Stadt und ihrer Töchter bereits systematisch auf entsprechende Potentiale hin untersucht werden, sollten entsprechende Bemühungen auch auf die gewerblichen Bauten im Stadtgebiet ausgedehnt werden. Vor diesem Hintergrund beantragen wir:

Der Magistrat tritt mit den Darmstädter Unternehmen, die großflächige Hallen betreiben in Kontakt, um sie zur Umgestaltung ihrer konventionellen Hallendächern als begrünte Dächer und/oder zur Nutzung mit Photovoltaikanlagen zu motivieren. Entsprechende Gespräche werden nach Möglichkeit auf der Ebene der Geschäftsleitungen direkt durch den für die Wirtschaftsförderung zuständigen Dezernenten persönlich geführt.

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Waldkunstpfad: Nun fallen doch alle Bäume

21. Februar 2022

Pressemitteilung zum Artikel im Da-Echo    ‎ 22. ‎Dezember ‎2021

 

Umerziehung der Bürger zu Untertanen (f/m/d)

Eigentlich ganz einfach. Man macht erst Versprechungen und zieht diese dann aus jenen und diesen nicht nachvollziehbaren Gründen zurück. Der erst sich wehrende Bürger resigniert vor so viel allmächtiger ignoranter Ämterobrigkeit, verzweifelt angesichts von Corona und den Kontaktbeschränkungen und zieht sich bedrückt in seinen Privatkokon zurück.

Die da oben haben erreicht was sie wollen-bravo. So jüngst geschehen bei dem Rückzug aus der Umfliegung Arheilgens zur Lärmentlastung der Bürger und so bei dem Versprechen auf Baumschonung am Waldkunstpfad.

Hört dann aber auf vom mündigen Bürger als gewollt zu faseln.

V.i.S.d.P.

Helmut Klett

Fraktionsvorsitzender der UWIGA/WGD

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Kleine Anfrage der Fraktion UWIGA-WGD zum Ausbau des Fernwärmenetzes

21. Februar 2022

Pressemitteilung 02/2022 der Fraktion UWIGA / Wählergemeinschaft Darmstadt (WGD)

Die Planungen der Stadtregierung zur Erreichung des Klimaziels „Wärmewende“, bei dem u. a. das Staatstheater und der Neubaukomplex auf dem Marienplatz mit Fernwärme versorgt werden sollen, hat die Fraktion von Wählergemeinschaft Darmstadt (WGD) und UWIGA veranlasst, eine kleine Anfrage an den Magistrat der Stadt Darmstadt zu richten.

Die Fraktionsgemeinschaft wirft der Regierungskoalition, bestehend aus Grünen, Volt und CDU vor, Klimaschutz nur auf dem Papier zu betreiben und bei vielen geplanten und in der Umsetzung befindlichen Projekten keinerlei Rücksicht auf deren Klimarelevanz zu nehmen bzw. die weitere Schädigung von Klima-, Umwelt- und Natur billigend in Kauf zu nehmen. Beispielhaft zu nennen sind die Duldung der Rodungsmaßnahmen um den Waldkunstpfad, Tiny Forest statt Walderhalt bei der Festlegung des Alnatura-Baufensters, Befürwortung der umweltschädlichsten Variante für die Bahntrasse der Südanbindung des Darmstädter Hbf an die NBS Frankfurt Mannheim, Befürwortung des Aldi-Neubaus in Arheilgen und die Untersuchung von 230 Hektar für neue Gewerbegebiete im Norden von Darmstadt.

Die Ausweitung des Fernwärmenetzes wird in der CO2 Bilanz der Stadt mit Null Emission berechnet, mit der vorgeschobenen Begründung, dass die CO2-Belastung bereits bei der Produktion der jetzt verbrannten Produkte angefallen und eingepreist sei. Nicht berücksichtigt wird bei dieser Bewertung dass zur Herstellung von Fernwärme, also dem Vorgang der Müllverbrennung, viel fossile Energie (in Darmstadt Erdgas) zugesetzt werden muss, um den Verbrennungsvorgang überhaupt in Betrieb zu setzen. Folgende Fragen haben sich für die Fraktion UWIGA/WGD gestellt:

1.Wie hoch ist der Müllanteil des Odenwaldkreises, des Landkreises Da-Di und Darmstadt in der MVA Darmstadt?

2 Wie viel Tonnen Müll wurden im Jahr 2021 von Drittanlieferern; z.B. der Städte Wiesbaden, Mainz, etc. angeliefert und dort verbrannt?

3. Wie ändert sich die Müllmenge nach Art und Herkunft nach Fertigstellung der neuen Müllverbrennungsanlage Wiesbaden mit einer geplanten Leistung von 195.000 Tonnen?

4. Woher kommt die zusätzlich benötigte Wärmekapazität der geplanten Fernwärmenetze (Staatstheater und Marienplatz, etc.)?

5. Wie hoch ist die derzeitige Überschusskapazität und wie wird sie derzeitig verwendet?

6. Wie viel kWh fossile Brennstoffe p.a. müssen aufgewendet werden um die Auflage der Mindestverbrennungstemperatur und die Versorgung der Fernwärmenetze sowie die Stromerzeugung zu garantieren?

7. Warum sollen die Neubauten (Marienplatz, Staatstheater, Messplatz, LHV … ) an das Müllfernheizwerk angeschlossen werden, obwohl diese nach Passivhausstandard (KfW EH 40) ggf. auch mit Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke ausgestattet werden könnten?

8. Wie kommt es zu den unterschiedlichen Wirkungsgraden bei den bestehenden Fernwärmenetzen von ca. 69% und 50% und warum ist die Versorgung für die Verbraucher teurer als eine Einzel- bzw. Nahwärmeversorgung? Sind mit den heutigen Möglichkeiten der Wärme- und Stromerzeugung dezentrale Fernwärme aus Klimaschutzgründen überhaupt noch zu rechtfertigen? Speziell auch unter dem Gesichtspunkt der explodierenden Nebenkosten in Fernwärme versorgten Wohnquartieren in dieser Stadt.

Mit Interesse sehen die Vertreter der UWIGA-WGD Fraktion den Antworten des Magistrats entgegen.

Helmut Klett Falk Neumann

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Vom Präsidium gerügte Rede zur Aldi-Abstimmung in der StaVo am 10. Febr. 2022

13. Februar 2022

Vorwort: Meine gerügte Rede zum Aldi2 in Arheilgen veröffentlichen wir hier, um
jeder, jedem Gelegenheit zu geben, unseren als Fraktionsvorsitzenden wegen
Beleidigung anzuzeigen. Die Rede wurde genau so wie geschrieben vorgetragen.


Stadtverordneter Helmut Klett UWIGA/WGD
Heute rede ich vorlesend zu einem Projekt, das ich wegen seiner Missachtung von
Nachbarrechten, Bürgerwille, Moral und Einfühlsamkeit nie hätte mir bei einer Kommune
vorstellen können.
Lesend – was ich sonst vermeide -, damit Sie ALLE ohne Forderung nach Abschriften dies
dokumentiert bekommen können.
Was ich dazu sage, steht zudem alles bereits in Presseerklärungen von uns. Wir waren unter
den ersten, die als Stadtverordnete und Mitglieder vehement gegen diese würdelose und
kaltschnäuzige Durchsetzung eines für Arheilgen euphemistisch als beglückend titulierten
Unterfangens waren.
Insoweit finde ich es bedauerlich, dass das Echo nur bräsige Worte zur Rolle von Erich Bauer
gefunden hat, nicht aber zur UWIGA insgesamt, die das Aldi-Objekt schon immer heftigst
kritisiert hat.
Eingehen werde ich nicht auf die Bauform und dessen Ästhetik, da mag viel im Auge des
Betrachters liegen. Auch nicht, dass damit der aufwändigen und für manche teuer zu
stehende Ortskernsanierung buchstäblich in den A…Hintern getreten wird !!
Attribute und Adjektive das Bauwerk selbst betreffend, werde ich nicht hier vortragen. Das tun
andere schon glücklicherweise genügend
Die Schlagworte kennen Sie alle: Flächenversiegelung, kaputtes Kleinklima, Verkehrschaos,
inzwischen auch von der Polizei befürchtet, die SPD rechnet mit der Verdrängung etablierter
Einzelhändler, der Gewerbeverein ist dagegen, und last not least: selbst die CDU Arheilgen
ist seit Mai 2020 öffentlich dagegen.
Warum aber ist dieses Vorhaben würdelos und unmoralisch, zutiefst inhuman und
menschenverachtend?
Da wird auf einen gültigen bestehenden Bebauungsplan ein vorhabenbezogener B-Plan
darübergestülpt, um einem Milliardär eine weitere Verkaufsstelle zu ermöglichen.
Das wäre weiter nicht tragisch, wenn sich diese zumindest in den Rahmen eines solchen B-
Planes einfügen würde. Zu ergänzen wäre, dass das Instrument „vorh. bezogener B-Plan“
eigentlich für die übergetretene DDR geschaffen wurde, um dort fehlendes Baurecht
rechtssicher zu etablieren.
Nein, es wird mittels dieses eigentlich hierzulande nicht so vorgesehenen Rechtes ein
Sonderrecht geschaffen, dass Aldi ermöglicht, rundum über 4 Meter hoch auf die
Grundstücksgrenzen zu bauen, ohne jegliche Rücksicht auf die Nachbarn!
Nebenbei: der als geniales Aperçu gedachte, hochgelobte Wohnungsbau im OG empfinde ich
als unangemessenen Ablasshandel, um dem Bürger Honig ums Maul schmieren zu können!
Baurechtlich anzumerken wäre, Baulinien verfolgten den Zweck z.B. Randbebauungen an
Straßen nicht als Zahnlückenfront, sondern als geschlossene Raumwand vorzuschreiben. Ein
solches Instrument individuell auf ein Grundstück rundum anzuwenden, ist
rechtsmissbräuchlich und völlig überzogen.
Eine weitere Presseerklärung von mir zum Folgenden unter der Headline „Nepper, Schlepper,
Bauernfänger“
Das hohe Gut der nachbarschaftsschützenden Belange wie die Abstandsflächen laut HBO,
wird einfach ignoriert. Die Nachbarn werden nicht einmal korrekt objektiv darüber aufgeklärt.
Ich war bei einem solchen Gespräch auf Bitte des Nachbarn anwesend.
Zwei Herren vom Stadtplanungsamt tauchten selbstbewusst auf und versuchten dem
Nachbarn aufzuschwatzen, eine Verwechslung von Baugrenze und Baulinie sei leider dem
Planungsbüro versehentlich passiert. Die Unterschrift vom Nachbarn zur rechtssicheren
Mutation von Baugrenze zur Baulinie sei eher eine lästige Formsache.
Das alles – ohne jegliche Scham – kaltschnäuzig vorgetragen. Natürlich klärte ich unter den
Augen der zwei Herren den Nachbarn auf, dass da erhebliche Unterschiede seien. Bei der
Baugrenze muss der Nachbarn mit der Grenzbebauung einverstanden sein, bei der Baulinie
ist der arme Bauherr Aldi praktisch leider, leider qua Gesetz gezwungen, bis an diese
Grenzlinie zu bauen.
Belohnt werden sollte der Nachbar noch vom mit dem zynisch gnädigen Zugeständnis: Das
ein paar Meter lange Garten-Mauer-Stück mit ca. 2,80 Meter Höhe müssen Sie dann nicht wie
im B-Plan vorgeschrieben bis auf 2 Meter Höhe abreißen, das kann so als Ausnahme
bauaufsichtlich stehen bleiben. Hinterhältiger geht es meiner Ansicht eigentlich nicht.
Eine meiner weiteren Headlines zu einer PM lautete:
„Was hat der kategorische Imperativ von Kant mit Aldi zu tun?“
Also: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein
allgemeines Gesetz werde.“
Setzt man diese moralische Wertung an, die ja zugleich den Ethos unseres Grundgesetzes
widerspiegelt, kann Aldi nie und nimmer dort sich unter einem Sonder-Baurecht ansiedeln,
das allen anderen verwehrt wird und die Anlieger massiv beeinträchtigt, ja deren
Grundstückswert grob mindert.
Da wird einem Discounter mit rein kommerziellen Interessen der rote Teppich ausgerollt, er
wird als „dem Allgemeinwohl dienend“ hochstilisiert, um ein solches Vorhaben sozialidyllisch
geschönt durchzusetzen und stellt den Aldimarkt auf die gleiche Stufe wie einen Kindergarten
oder ein Krankenhaus. UNFASSBAR
Auch das Folgende wurde bereits als PM veröffentlicht:
Unten Bürger – Oben Grüne Fraktion
Man war sich bei den Grünen nicht zu schade, einen Edelflyer – von Bürgergeld finanziert –
mit Anpreisung für diesen Aldi vor der Kommunalwahl aufzulegen und zu verteilen. Angeblich
eine wichtige Bürgerinformation – keine Werbung. Für wie blöde lassen wir uns eigentlich
noch verkaufen? Warum, wieso das alles? Ist das nun eine von der Koalition festgefahrene
Reise, bei der man sich nicht zugestehen will, einen totalen Irrweg beschritten zu haben?
Die KO.- Frage kommt mir da unvermeidbar.
Hier versuche ich einen fast schon bettelnden Appell an ALLE, dieses undemokratische, für
mich oligarische Unterfangen, aufzugeben
Sie, gehrte Voltanhänger, wurden sie als Steigbügelhalter der Koalition gewählt? Wo sind die
markigen Sprüche über Bürgerbeteiligung und wo sehe ich nicht nur Nachplappern der
Koalitionsmeinung.
Seien Sie bitte nicht weiter stromlinienförmige Koalitions-Vasallen, die von der Aldi-Historie in
Arheilgen samt Baurecht null Ahnung haben.
Verlassen Sie bitte diese abgeschottete Blase eines Koalition-Narzissmus!
Holen Sie sich Ihren Stolz, Ihr Selbstbewusstsein und eine unabhängige Meinungsbildung
zurück. Wenn Sie den kantschen Imperativ als moralische Instanz ernst nehmen, dann
lehnen Sie diese Vorlage ab, nein, eigentlich müssen Sie dann dieses Ansinnen ablehnen.
Dieser Appel geht natürlich auch an CDU und Grün – aber da bin ich mir sicher – vergeblich.
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns allen ein eigenständiges Denken
zurück.

 

Kommentare:

Als zugeraster Arheilger, verheiratet mit einer Arheilgerin, UWIGA-Mitglied und ehemaliger Stadtverordneter lebe ich seit 1970 in diesem nördlichen Ortsteil von Darmstadt. Ich könnte ein Buch schreiben über die politischen Merkwürdigkeiten, die sich hier zugetragen haben und weiterhin zutragen. Ich will nicht zu weit ausholen, aber wenn ich an die hochgelobte Strassenbahn-Verlängerung denke, die bis heute die für das Jahr 2015 „hochgerechneten“ Nutzerzahlen nicht erreicht und die drei mal so viel gekostet hat wie vorab kalkuliert (€ 42 Mio statt 14 Mio) kommen Zweifel in die Kompetenz unserer städtischen Verwaltung auf. Gewisse Parallelen sind beim Aldie 2 zu erkennen, nur noch dreister. Dieses Projekt soll nun ohne Rücksicht auf Nachbarschaft-schützende Regeln, gestalterische und Umwelt-Anforderungen, am Bedarf vorbei und ohne Bürgerbeteiligung realisiert werden. Mir graust es, wenn ich die weiteren Planungen der Stadt für ein neues Gewerbegebiet und ein neues Strassenbahn-depot zwischen Wixhausen und Arheilgen in den Blick nehme. Die Stadt Darmstadt scheint nach dem nach dem Motto zu handel: „mit den Arheilgern kann man ́s ja machen“.Und wenn dann einer wie Helmut Klett aufsteht, um, mit der ihm eigenen, deutlichen Sprache, derartige Fehlplanungen in der Stavo anzuprangern, verdient das unser aller Respekt. Bleibt zu hoffen, dass UWIGA/WGD ihre kritisch-konstruktive Linie weiterhin verfolgt. wh 15. Feb 2022

Veröffentlicht in Fraktion UWIGA/WGD | Ein Kommentar

Unten Bürger – Oben Grüne Fraktion

3. Februar 2022

Datum: 30.03.2020

Angesichts der derzeitigen Corona-Tragödie sind kommunale Auseinandersetzungen wegen
Bauvorhaben natürlich marginal. Aber das darf kein Grund sein, diese Konflikte so zu
beenden, indem man sie einfach ab-oder durchwinkt. Der noch ausstehende Beschluss der
Stadtverordneten zur Änderung des B-Planes bezüglich des Aldi-Areals steht noch aus und
der sollte nicht allein dem Haupt- und Finanzausschuss mit seinen 14 Mitgliedern überlassen
werden.
Dieses Gremium dürfte wegen der derzeitigen Gefährdungssituation durch Covid 19 am 02.
April als „Ersatzparlament“ von der Stadtverordnetenversammlung eingesetzt werden. Das
ist sicher richtig in der jetzigen Notlage, da virusfreie Videokonferenzen derzeit auch in
unserer Digitalstadt nach HGO nicht möglich oder erlaubt sind.
Wichtige Beschlüsse wie der zum „Aldi2“ könnten aber weiter verschoben werden, bis wieder
(hoffentlich bald) einigermaßen Normalzustände herrschen.
In dieser Ausnahmezeit erscheint nun – so nicht vorhersehbar – eine grüne Hochglanz-
broschüre. Darin enthalten ein aufgehübschtes bis aufgemotztes 3D-Bild zum Aldi (unten
Einkaufen oben Wohnen) und Fotos von traurig-verwahrlosten Bau- und Autohinterhöfen als
Ist-Zustand. Eine schicke bildhafte Propaganda – vom Text will ich gar nicht erst reden – mit
dem Impetus: mit Aldi wird alles viel schöner und besser. Um diese Gegenüberstellung vom
Heute zum Nachher nicht zu beeinträchtigen, hat man natürlich bewusst auf die Umgebungs-
bebauung verzichtet um erst gar keine Diskussionen um das Hineinpassen dieser Baumasse
in dieselbe aufkommen zu lassen.
Insgesamt eine bewundernswerte reife Design-Werbeleistung mit gekonnt suggestivem,
halbwahrem Inhalt. Ein ähnlicher „Aufklärungs“-Flyer wurde übrigens zum Bürgerpark und
dessen Bebauung über die „Bessunger Nachrichten“ verteilt.
Jetzt mag sich der gemeine Bürger fragen, wer das alles bezahlt und angefertigt hat. Waren
das teure Profis oder grünes Eigengewächs? Da die Flyer auch gut und gern als Werbe-
broschüren der nicht gerade armen Investoren vorstellbar wären, könnte der Gedanke
aufkeimen, es wäre eigentlich angemessen, dass diese die Kosten übernehmen. Ob das
überhaupt z.B. Form einer Spende – oder auch anders – möglich wäre, weiß der Verfasser
nicht und will dies auch wahrhaftig nicht behaupten.
Was wir aber wissen ist, dass als Kontakt und somit Verantwortlicher der Flyer die
Stadtverordnetenfraktion Bündnis 90/Die Grünen genannt ist. Damit eröffnet man sich die
Möglichkeit, diese Druckwerke als notwendige Bürgerinformation der Fraktion darzustellen
und diese Ausgaben aus Fraktionszuwendungen – also Steuergeld der Bürger – zu
bestreiten. Das ist legal und so darstellbar. Solche Steuermittel stehen natürlich den
verschiedenen Bürger-initiativen nicht zur Verfügung. Deshalb diese Überschrift in dieser
Pressemitteilung.
Mit aufwändiger Reklame die Kraft der Argumente von Bürgern ersetzen zu wollen, dürfte bei
denselben möglicherweise jedoch schlecht ankommen. In unserer Staatsform wünschte man
sich eher „Waffengleichheit“ und die Gewählten sollten sich nicht wie Erwählte mit
Sonderstatus verhalten. Eine faire Diskussion in öffentlichen Foren und in der Stadt-
verordnetenversammlung mit objektiven Berichten in unseren Printmedien wäre der bei
weitem bessere Weg.
Gestatten Sie mir jetzt nochmals ein Blick zurück zum Anfang dieses Schreibens:
Richtig und wirklich wichtig ist derzeit vor allem trotzdem: „bleiben Sie gesund und kommen
Sie wohlbehalten durch diese Krise“.
Helmut Klett – 1.Vors. der UWIGA

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Die Stadt handelt gegen sich selbst!

3. Februar 2022

Datum: 30.01.2020

Oder ist die Sanierung vom Ortskern für die Stadt „Schnee von gestern“?

 Vorhabenbezogener Bebauungsplan A 43 – Aldi

Auf die vielen und richtigen Einwendungen und Kritiken an diesem Bauvorhaben will ich nicht eingehen. Aufmerksam machen will ich jedoch auf planerisch Widersprüchliches.

Das zu bebauende  Areal befindet sich im ursprünglichen Sanierungsgebiet von Arheilgen. Als Ziele der Sanierung sind von der Stadt selbstformulierten Absichten im Internet nachzulesen. Weiterlesen →

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Eine peinliche Aufklärung ?

3. Februar 2022

Öffentlichkeitsarbeit  der Grünen in der letzten Ausgabe     19.04.2020

Der Aufklärungs- und Rechtfertigungsartikel der Grünfraktion in der letzten APO-Ausgabe scheint auf den ersten Blick ein Meisterstück an PR zu sein. Weiterlesen →

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Unten Bürger – Oben Grüne Fraktion

3. Februar 2022

Aldi2                                                                                     Datum: 30.03.2020

Angesichts der derzeitigen Corona-Tragödie sind kommunale Auseinandersetzungen wegen Bauvorhaben natürlich marginal. Aber das darf kein Grund sein, diese Konflikte so zu beenden, indem man sie einfach ab-oder  durchwinkt. Der noch ausstehende Beschluss der Stadtverordneten zur Änderung des B-Planes bezüglich des Aldi-Areals steht noch aus und der sollte nicht allein dem Haupt- und Finanzausschuss mit seinen 14 Mitgliedern überlassen werden. Weiterlesen →

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Was hat der kategorische Imperativ von Kant mit Aldi2 zu tun ?

3. Februar 2022

 23.10.2020

Das digitale Stadtteilforum in Arheilgen lief ja prächtig ab. Die Macher der
Stadtregierung durften lange Monologe halten, der gewöhnliche Arheilger
musste erst mal seine Fragen und Kritiken per Tastatur eintippen – wobei
natürlich Zuhören und Tippen eine echte Fähigkeit zum Multitasking
voraussetzte.
Zum Aldi wurde viel über dessen Notwendigkeit zur Verbesserung der
Versorgungslage schwadroniert. Ich hatte fast den Eindruck, ohne diesen
Markt werden wir Arheilger alle verhungern.

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Nepper, Schlepper, Bauernfänger?

3. Februar 2022

Pressemitteilung                                                                                      03.10.2020

 Oder warum bei Aldi-2 aus blau rot werden muss. 

Als Architekt und einigermaßen versiert  im Bauplanungsrecht, hatte ich das mäßige Vergnügen bei einer „Bürger-Beratung“ zweier Mitarbeitern vom Stadtplanungsamt dabei zu sein. Sie kamen zu einem Dialog mit einem Aldi2 Grundstücksnachbarn, der mich zum Gespräch als Beobachter vorsorglich gebeten hatte. Weiterlesen →

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